
Stellantis prüft die Erweiterung der Allianz mit Leapmotor, um EV-Batterien und -Antriebsstränge für Fiat, Opel und Peugeot in Europa einzuführen, angesichts niedrigerer Kosten und des Wettbewerbs
Stellantis prüft die Erweiterung seiner Partnerschaft mit Zhejiang Leapmotor Technologies, um die Elektrofahrzeugtechnologie des Partners bei mehreren seiner Volumenmarken in Europa, darunter Fiat, Opel und Peugeot, einzusetzen.
Die Nachricht, die sich auf Quellen beruft, deutet darauf hin, dass die Verhandlungen noch in einem frühen Stadium sind und dass eine Einigung Fragen des Datenschutzes im Zusammenhang mit der chinesischen Technologie umgehen müsste.
Ebenfalls im Spiel ist ein mögliches US-Verbot, das ab 2027 den Import oder Verkauf von vernetzten Fahrzeugen, die mit China oder Russland verbunden sind, verbieten könnte, was den Druck für eine schnelle Lösung erhöht.
Die Parteien streben eine Einigung noch in diesem Jahr an. Derzeit vertreibt Stellantis bereits Leapmotor-Fahrzeuge, wie den C10 SUV, über sein Händlernetz in Europa.
Dieser Schritt erfolgt im Kontext der Reduzierung der Entwicklungskosten für EVs und der Konkurrenz durch Marken wie BYD und MG in Europa sowie regionale Konkurrenten wie Volkswagen und Renault.
Finanziell belief sich der Nettoverlust des Mutterkonzerns von Jeep und Peugeot auf 22,33 Milliarden Euro, was auf 25,4 Milliarden Euro an Aufwendungen im Zusammenhang mit einer strategischen Umstrukturierung zurückzuführen ist.
Stellantis hatte 2023 20 % von Leapmotor für 1,6 Milliarden US-Dollar erworben, die später auf 15 % reduziert wurden, und das Joint Venture Leapmotor International gegründet, um die Fahrzeuge der Marke außerhalb Chinas zu verkaufen.
Leapmotor hat drei Modelle über das europäische Vertriebsnetz von Stellantis eingeführt und plant, noch in diesem Jahr die Produktion im Werk in Saragossa, Spanien, aufzunehmen.
Just Auto hat Stellantis um eine Stellungnahme zu der Angelegenheit gebeten.
Was als Nächstes zu erwarten ist
Teilen Sie Ihre Erwartungen in den Kommentaren mit: Kann diese Expansion die Entwicklungskosten senken und das Markenportfolio auf dem Kontinent beeinflussen?






