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Ford aposta na arquitetura 48V para reduzir custos e lança picape de US$30 mil em 2027

Ford setzt auf 48V-Architektur zur Kostensenkung und bringt 2027 einen Pickup für 30.000 US-Dollar auf den Markt

Ford zielt mit der 48V-Architektur bei EVs auf Kostensenkungen ab und bringt 2027 einen Pickup für ca. 30.000 US-Dollar über die neue UEV-Plattform auf den Markt.

Ford kündigte an, dass die nächste Generation von Elektrofahrzeugen auf einer 48V-Architektur basieren wird, integriert in eine Investition von 5 Milliarden US-Dollar, um Kosten zu senken und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Das erste Produkt unter der neuen Universal Electric Vehicle (UEV)-Plattform ist ein kompakter Elektro-Pickup mit einem Preis nahe 30.000 US-Dollar, dessen Markteinführung für 2027 geplant ist.

Das 48V-System ersetzt die traditionelle 12V-Anordnung für Zubehör und bezieht seine Leistung nun direkt aus der Hochvoltbatterie. Ford gibt an, dass dies das Design vereinfacht, die elektrische Kapazität erhöht, das Gewicht durch kürzere Kabelbäume reduziert und den Kupferverbrauch senkt, was zu höherer Zuverlässigkeit und weniger Rückrufen beiträgt.

Die Einführung von 48V hat Präzedenzfälle auf dem Markt: Tesla hat bereits 2023 eine ähnliche Implementierung im Cybertruck vorgestellt, was die kommerzielle Machbarkeit demonstrierte. Ford gibt an, die Technologie verfolgt zu haben, bevor Material von Tesla empfangen wurde, räumt jedoch ein, dass die Informationen geholfen haben, Zulieferer abzustimmen und Designentscheidungen zu validieren.

Neste artigo
  1. Auswirkungen auf das Kostenmanagement
  2. Zukünftige Fähigkeiten und Skalierbarkeit
  3. Fertigungsfortschritte
  4. Marktkontext und Finanzergebnisse
  5. Strategische Vision

Auswirkungen auf das Kostenmanagement

In einer Präsentation im Werk in Kentucky bezeichnete CEO Jim Farley die Umstellung als einen Weg, die Kostendifferenz zwischen EVs und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu verringern. Die Analyse geht davon aus, dass Ford die Konkurrenz, einschließlich chinesischer Hersteller, vor Herausforderungen stellt.

Laut Ford werden Fahrzeuge, die auf der UEV-Plattform basieren, eine geringere Komplexität aufweisen: bis zu 20 % weniger Teile, 25 % weniger Schrauben und 40 % weniger Montagestationen, bei geschätzten Montagezeiten, die bis zu 15 % schneller sind. Diese Reduzierungen sollen die hohen Batteriekosten ausgleichen.

Zukünftige Fähigkeiten und Skalierbarkeit

Die 48V-Architektur ermöglicht zukünftige Skalierbarkeit: Die Energie kann über elektronische Steuereinheiten auf 12V heruntergeregelt werden, wodurch die Kompatibilität mit bestehenden Komponenten erhalten bleibt, während gleichzeitig höhere Lasten von Fahrerassistenzsystemen, Infotainment und Software unterstützt werden.

Fertigungsfortschritte

Alan Clarke, Executive Director für fortschrittliche EV-Entwicklung, erklärte, dass der Übergang Teil einer langfristigen Planung sei, um die Plattform für mehr als ein Jahrzehnt relevant zu halten. Ford gibt an, dass der Kabelbaum des mittelgroßen Pickups über 4.000 Fuß kürzer und etwa 22 Pfund leichter sein wird als bei der vorherigen Generation, was zur Effizienz und Reichweite beiträgt, ohne die Batteriegröße zu erhöhen.

Darüber hinaus plant Ford, Aluminium-Gigacastings zu verwenden, um Kosten und Komplexität zu reduzieren. Es wird nur zwei große Strukturteile (vorne und hinten) geben, anstelle von 146 Komponenten im benzinbetriebenen Maverick. Die Aluminiumteile sollen mehr als 27 % leichter sein als vergleichbare Strukturen im Tesla Model Y, was sich zu aerodynamischen Verbesserungen und internen Effizienzprogrammen addiert.

Marktkontext und Finanzergebnisse

Die Markteinführung erfolgt inmitten einer Verlangsamung der EV-Nachfrage in den USA nach Anpassungen bei Bundesanreizen. Marktdaten zeigen, dass der Anteil von EVs an den Neuwagenverkäufen laut Cox Automotive von 10,3 % im September auf 5,8 % im vierten Quartal gesunken ist.

Trotz Verlusten hält Ford an seinem Engagement fest, bis 2027 5 Milliarden US-Dollar in die UEV-Plattform zu investieren, während das Unternehmen Ende 2025 erhebliche Verluste meldete: 11,1 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal und 8,2 Milliarden US-Dollar für das Jahr, mit fast 20 Milliarden US-Dollar an Belastungen im Zusammenhang mit der Umstrukturierung des EV-Geschäfts und Zöllen. Die Prognosen für 2026 zeigen ein bereinigtes EBITDA zwischen 8 und 10 Milliarden US-Dollar, da die Kosten sinken und neue Produkte in das Portfolio aufgenommen werden.

Strategische Vision

Ford gibt an, dass es bei der Strategie nicht nur darum geht, ein günstigeres Auto auf den Markt zu bringen, sondern um eine Neukonfiguration der Produktion, die es ermöglichen wird, nicht nur mit Tesla, sondern auch mit neuen chinesischen Akteuren zu konkurrieren, die ihre Skalierung und vertikale Integration erweitern, um die Preise weltweit zu senken. Farley vergleicht die Bewegung mit einem historischen Meilenstein ähnlich dem Model T und betont eine umfassende Transformation von Kosten und Fertigung.

Welchen Aspekt dieser Strategie halten Sie für am vielversprechendsten, um EVs zugänglicher zu machen? Hinterlassen Sie Ihren Kommentar unten mit Ihrer Meinung dazu, ob es Ford in den kommenden Jahren gelingen wird, Kosten und Angebote tatsächlich neu auszubalancieren.

Autocar Motor

Schon in jungen Jahren von Autos und Geschwindigkeit fasziniert, bin ich tief in die Welt auf Rädern eingetaucht, noch bevor ich meinen ersten Führerschein in den Händen hielt. Mit einem wachsamen Auge für die neuesten Trends auf der Straße widme ich mich der Aufgabe, die Komplexität der Automobilindustrie in klare, dynamische und punktgenaue Inhalte zu verwandeln.