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Porsche reverte o roteiro: novo CEO admite erro no impulso elétrico e aposta em motores a gasolina

Porsche kehrt den Kurs um: Neuer CEO räumt Fehler bei E-Mobilitäts-Vorstoß ein und setzt auf Benzinmotoren

Porsche steckt in einer Finanzkrise mit außerordentlichen Aufwendungen von 4,5 Milliarden US-Dollar; die Wette liegt auf Verbrennern, Hybriden und E-Fuels zur Erholung.

Porsche durchlebt einen beispiellosen finanziellen Engpass, ausgelöst durch außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 4,5 Milliarden US-Dollar für 2025, einschließlich einer Wertminderung von 3,5 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit der Umstellung auf Elektrofahrzeuge. Die Gewinnmarge ist geschrumpft und der operative Gewinn ist um 98 % eingebrochen, wobei die Marge nur noch 0,3 % beträgt. Der neue CEO, Michael Leiters – der von McLaren kam – weist darauf hin, dass die Beschleunigung in Richtung EV zu schnell war und angepasst werden muss, um die Marke wieder auf Kurs zu bringen.

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  1. Die elektrischen Wetten, die nicht zündeten
  2. Der Weg zurück beginnt mit Verbrennern und Hybriden
  3. Was als Nächstes kommt

Die elektrischen Wetten, die nicht zündeten

Zu den gescheiterten Entscheidungen gehören die um 49 % gesunkenen Taycan-Verkäufe im Jahr 2024, beeinträchtigt durch die Nachfrage nach EVs und den Wettbewerb chinesischer Hersteller. Die Strategie, den Verbrenner-Macan vollständig durch eine elektrische Version zu ersetzen, wurde als Fehler angesehen, was die Notwendigkeit aufrechterhält, Benzin- und Hybridmotoren beizubehalten. Der Macan mit Benzinmotor wird voraussichtlich erst als Teil einer neuen Generation zurückkehren, die frühestens für 2028 erwartet wird, was kurzfristig eine Lücke im Portfolio hinterlässt.

Der Weg zurück beginnt mit Verbrennern und Hybriden

Porsche sucht Inspiration in seiner eigenen Erholungsgeschichte, insbesondere beim Aufstieg des Cayenne zu Beginn der 2000er Jahre. Leiters setzt darauf, dass es möglich ist, die Marke um leistungsstarke Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybride und Plattformen herum wieder aufzubauen, die Weiterentwicklungen von Verbrennern in Verbindung mit der Elektrifizierung ermöglichen. Darüber hinaus erhöht das Unternehmen die Investitionen in eFuels – synthetische Kraftstoffe, die aus erneuerbarer Energie gewonnen werden – die die Emissionen über die gesamte Lebensdauer der Motoren reduzieren können, ohne das Fahrerlebnis zu beeinträchtigen, für das die Marke bekannt ist.

Was als Nächstes kommt

Der 911 bleibt ein solider Referenzpunkt mit stabiler Nachfrage, während der Rest der Modellpalette vor Herausforderungen steht. Porsche macht deutlich, dass Verbrennungs- und Plug-in-Hybridmotoren noch auf Jahrzehnte hinaus im Portfolio bleiben werden, wobei der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Effizienz und der Reduzierung von Emissionen durch eFuels liegt. Das Sanierungspaket wird derzeit noch überarbeitet, aber die angekündigte Richtung deutet auf eine nachhaltigere Neuausrichtung zwischen Leistung und Umweltverantwortung hin.

  • Außerordentliche Aufwendungen 2025: 4,5 Milliarden US-Dollar
  • EV-Wertminderung: 3,5 Milliarden US-Dollar
  • Operativer Gewinn fiel um 98 %; Marge bei 0,3 %
  • Taycan: Umsatzrückgang von 49 % im Jahr 2024
  • Elektrischer Macan verschoben: Verbrennerversion in Entwicklung, erwartet frühestens 2028

Diskutieren Sie in den Kommentaren: Glauben Sie, dass sich Porsche erholen kann, indem es auf Verbrennungsmotoren, Hybride und eFuels setzt, oder liegt die Zukunft der Marke zwangsläufig im EV-Bereich?

Autocar Motor

Schon in jungen Jahren von Autos und Geschwindigkeit fasziniert, bin ich tief in die Welt auf Rädern eingetaucht, noch bevor ich meinen ersten Führerschein in den Händen hielt. Mit einem wachsamen Auge für die neuesten Trends auf der Straße widme ich mich der Aufgabe, die Komplexität der Automobilindustrie in klare, dynamische und punktgenaue Inhalte zu verwandeln.