
Testbericht zum Skoda Enyaq Coupé vRS: 335 PS, 84 kWh, Reichweite bis zu 347 Meilen und ein hoher Preis im Vergleich zum Octavia vRS.
Kurz gesagt: Ein Elektro-Sportler mit vRS-Aura, aber liefert er auch ab?
Der Skoda Enyaq Coupé vRS bringt aggressiveres Styling und elektrische Leistung mit sich, wirft aber die Frage auf: Was bedeutet das vRS-Badge im EV-Universum?
Traditionell war das vRS-Emblem Modellen vorbehalten, die echte Leistung versprachen. Heute erscheint es auch auf dem Elroq und dem Enyaq, wodurch die Erwartungen über schnelles Drehmoment hinaus steigen.
Leistung, Reichweite und Preis
Der Enyaq Coupé vRS verfügt über eine 84-kWh-Batterie und zwei Motoren, die 335 PS liefern und in 5,4 Sekunden von 0 auf 60 mph beschleunigen. Diese Leistung ist jedoch bei modernen Elektroautos bereits üblich geworden.
Das straffere Fahrwerk, größere Räder, sportliche Innenausstattungselemente und das dynamische Fahrwerk sind vorhanden, aber das Auto bleibt schwer: knapp unter zwei Tonnen, was die typische Agilität eines vRS beeinträchtigt.
Der Einstiegspreis liegt bei £53.860, was es schwierig macht, den Sprung gegenüber dem Octavia vRS zu rechtfertigen, der für rund £40.000 angeboten wird. Und trotz allem bietet der Octavia mehr Sportlichkeit im Vergleich.
Reichweitenangaben
Für diejenigen, die die Reichweite priorisieren, bietet der Enyaq vRS bis zu 347 Meilen Reichweite bei einem angegebenen Verbrauch von 3,9 Meilen/kWh. Auf einer langen Fahrt an einem kalten Tag berichtet der Autor von einem Verbrauch von etwa 3,6 Meilen/kWh, was realistische, wenn auch nicht außergewöhnliche Zahlen zeigt.
Komfort, Ausstattung und Fahrverhalten
Das vRS-Paket liefert robuste Ausstattung: automatische Parkhilfe, Sportsitze und Ambientebeleuchtung, die helfen, die Kosten zu rechtfertigen. Die 20 Zoll großen Räder beeinträchtigen jedoch den Komfort etwas, und das dynamische Fahrwerk hält das Auto unter Kontrolle, ohne die agile Handschrift eines traditionellen vRS zu erreichen.
Er kann als Option für diejenigen gesehen werden, die ein sportliches Coupé mit einer elektrischen Neigung suchen: Es ist eher ein Zugeständnis als ein echter Wettbewerber, aber viele werden die Ästhetik und Praktikabilität des Gesamtpakets schätzen.
Fazit
Der Enyaq Coupé vRS ist eine glänzende Option innerhalb der Skoda-Reihe für diejenigen, die Leistung, Reichweite und Praktikabilität suchen. Als vRS-Badge bleibt er jedoch hinter den Erwartungen vieler zurück – er ist nicht der Radikale, den das Icon suggeriert. Letztendlich fungiert er als Grenze zwischen elektrischer Leistung und Markenidentität und ist eher eine weitere Option im Portfolio als ein Wendepunkt aus sportlicher Sicht.
Wenn die Idee ein sportliches Coupé mit großer Reichweite ist, erfüllt der Enyaq seinen Zweck. Aber das vRS-Badge fügt nicht die erwartete Begeisterung hinzu.
Teilen Sie in den Kommentaren mit: Stimmen Sie zu, dass das vRS-Badge bei einem EV immer noch ausreichend Gewicht trägt, oder glauben Sie, dass es neu definiert werden sollte?






